,

dpDMC

Präzisions-Trägermaterial (homogenisiertes Feinkristall-Pulver), dotiert mit dpDMC für den Einsatz in der qualitativen In-vitro-Forschung.

Weiterlesen / Technische Details

Diese Verbindung aus der Klasse der Tropan-Alkaloide fungiert als gesetzeskonformer Referenzstandard bei laboranalytischen Untersuchungsverfahren und ersetzt ältere Derivate wie DMC.

  • Klassifizierung: Stimulanz der Substanzklasse: Tropan-Alkaloide
  • Gewicht & Toleranz: Das dpDMC (vorliegend als Hydrochlorid-Salz) wird unter Laborbedingungen mit einer maximalen Toleranzabweichung von +/- 2 % präzise eingewogen und abgefüllt.
  • Reinheitsgrad: Analytisch rein (>99 %, verifiziert via GC-MS/H-NMR-Spektroskopie)
  • Logistik: Tägliche Abfertigung via Brief- oder Expressdienstleistung aus dem deutschen Zentrallager.
  • Gesetzliche Einstufung: Ausdrücklich nicht für den in-vivo-Gebrauch oder den menschlichen Verzehr bestimmt. Keine Einstufung als Arzneimittel (AMG). Vollständig konform mit der aktuellen deutschen Rechtslage (weder BtMG- noch NpSG-reguliert, Stand: Sommer 2026).
  • Transport & Zustellung: Verpackungsart: Diskreter, geruchsdichter und neutraler Einwurf-Einschreibebrief oder DHL-Kleinpaket.
    Laufzeiten: Unmittelbare Bereitstellung; die Regelzustellung erfolgt binnen 24 bis 48 Stunden (inkl. Samstagszustellung).
Artikelnummer: LKDMC00000 Kategorien: , Marke:

Stoffprofil und chemische Charakterisierung von dpDCM

N-Dipropyl-Dimethocaine ist eine synthetische Verbindung aus der Klasse der Tropan-Alkaloiden. Es handelt sich um eine strukturelle Weiterentwickling auf Basis einer weltbekannten pflanzlichen Struktur aus Südamerika.


Substitution regulierter Derivate: dpDMC (N-Dipropyl-Dimethocaine)

Bedingt durch die geringe Anzahl an denkbaren Varianten und den hohen Herstellungsaufwandlegislative Änderungen haben etablierte Phenylmorpholine ihre Freigabe für den offenen Laborbedarf eingebüßt. dpDMC tritt als hochreine, gesetzeskonforme Alternative in Kraft und ersetzt ab sofort folgende illegalisierte Vorläufersubstanz in der In-vitro-Forschung:

  • DMC (Dimethocaine)

dpDMC wird in der Forschung oft als potentes leistungssteigerndes Mittel (Fokus-Enhancer) im Vergleich zu klassischen Derivaten untersucht. Die gezielte Modifikation am Morpholin-Ring gewährleistet eine absolut rechtssichere Handhabung, während die essenziellen pharmakokinetischen Eigenschaften für vergleichende Monoamin-Transporter-Studien erhalten bleiben.

Determinierung des rechtlichen Status für die in-vitro-Analytik

Die molekulare Distinktion zu verwandten Stoffen zeigt sich in einer spezifischen Anpassung der heterozyklischen Struktur. Während das Basisgerüst von dpDMC regulatorisch bereits seit über 100 Jahren erfasst ist, umgeht dpDMC wegen der geringen Verbreitung von Vertretern dieser Substanzklasse das NpSG derzeit noch vollständig. Diese strukturelle Exklusivität determiniert den legalen Status und ermöglicht die ungestörte qualitative Analytik im Laborumfeld.

In der biochemischen Nomenklatur wird dpDMC als zentral stimulierendes Tropan-Alkaloid eingestuft. Laboranalysen bestätigen, dass das Molekül ohne vorherige in-vivo Synthese in seiner primären Form aktiv ist. Daraus resultieren folgende Parameter:

  • Die isolierte Verbindung agiert im In-vitro-Assay primär als potenter Releasing Agent (Ausschütter) sowie Reuptake-Inhibitor an den Dopamin- und Noradrenalin-Transportern (NDRA/NDRI).
  • Im Gegensatz zu klassischen Amphetamin-Derivaten weist der Phenylmorpholin-Komplex eine deutlich geringere Affinität zum Serotonin-Transporter auf.
  • Dieses spezifische Bindungsprofil prädestiniert die Substanz als Referenzwert für fokussierte Katecholamin-Studien.
Analytische Differenzierung zu etablierten Tropan-Alkaloiden

Trotz der offenkundigen strukturellen Verwandtschaft zum Inhaltsstoff des Tropenstrauchs weisen empirische Messreihen auf modifizierte physikochemische Eigenschaften hin:

– Versuchsreihe in Bearbeitung –

Massenberechnung und Analytik-Äquivalenz

Exakte Quantifizierungen im Laboraufbau verlangen die Einberechnung des Molekulargewichts des vorliegenden Hydrochlorid-Salzes. Um verlässliche In-vitro-Sättigungskurven zu generieren, verhält sich die theoretische Rezeptorsättigung bei einer Grundmenge von 30 mg dpDMC-HCl wie folgt:

Ausgangswert (HCl-Salz) Theoretische Äquivalenz
30 mg dpDMC – in Bearbeitung –
30 mg dpDMC – in Bearbeitung –
30 mg dpDMC – in Bearbeitung –

Da die strukturelle Modifikation die molare Masse im Vergleich zum Original minimal verändert, ist eine stöchiometrische Feinkalibrierung der Analysegeräte für Präzisionsmessungen unumgänglich.

Spezifikationen zur Handhabung und Lagerstabilität (GLP-Richtlinien)

Die Wahrung der strukturellen Integrität dieser organischen Verbindung erfordert spezifische laborpraktische Vorkehrungen. Als fluoriertes Morpholin-Derivat weist die Substanz eine solide Grundstabilität auf, erfordert jedoch präzises Handling.

  • Thermische Faktoren: Für Kurzzeitanalysen ist Raumtemperatur ausreichend. Für die Langzeitarchivierung über mehrere Monate wird eine trockene Kühllagerung (-20 °C) empfohlen, um Degradationsprozesse vollständig zu arretieren.
  • Hygroskopie & Kondensation: Als Hydrochlorid-Salz (HCl) zieht das mikrokristalline Pulver sehr schnell Luftfeuchtigkeit. Der Schutz vor Feuchtigkeit ist prioritär. Behältnisse aus der Kühllagerung müssen zwingend erst Raumtemperatur erreichen, bevor sie geöffnet werden.
  • Mechanische Handhabung (Pulver): Die Handhabung hat ausnahmslos mit Laborhandschuhen und unter Verwendung eines geeigneten Atemschutzes (Partikelfiltermaske) zu erfolgen. Da stimulierende Tropan-Alkaloide eine extrem feine Pulverstruktur aufweisen können, verhindert dies Kreuzkontaminationen und das Einatmen von Feinstaub.
  • Massen-Korrekturfaktor: Die deklarierte Masse referenziert auf das vollständige dpDMC-Hydrochlorid-Salz. Für exakte molare Gegenüberstellungen mit der freien Base (Freebase) ist das Gewicht des HCl-Anteils mathematisch zu subtrahieren.
Physikochemische Parameter & Identifikation
Substanzklasse Tropan-Alkaloide / Stimulanzien
Molare Masse Spezifisch (als HCl-Salz)
Substituenten Dipropyl
CAS-Nummer N/A (Neuentwicklung 2026)
Darreichungsform Feinkristallines Pulver (Hydrochlorid-Salz)

Gesetzliche Vorgaben und Arbeitsschutz (Compliance)

Die Bereitstellung von dpDMC erfolgt ausnahmslos für legitime in-vitro-Forschungsprojekte. Jegliche Anwendung in-vivo (human oder veterinär) ist strikt untersagt.

  • BtMG-Status: Die Verbindung unterliegt nicht den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (Referenz: 27. BtMGAnlÄndV; Stand 23.05.2026).

  • NpSG-Status: Die spezifische Struktur ist nach aktuellem Stand von keinem Anlage-Unterpunkt des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes efasst (Referenz: 6. NpSGAnlÄndV; Stand 12.04.2026).

  • AMG-Status: Keine Klassifizierung als Arzneimittel.

  • Behördliche Zuständigkeit: Keine regulatorische Erfassung durch Strafverfolgungsbehörden für Forschungszwecke.

Bitte halten Sie stets die allgemeinen Arbeitsschutzrichtlinien (GLP) für den sicheren Umgang mit Laborchemikalien ein (Tragen von Schutzbrille, Nitrilhandschuhen und Atemschutz). Hier finden Sie alle von uns angebotenen Referenzstandards der Phenylmorpholin-Reihe.

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Rezension abgeben.