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3-FPO

Preisspanne: 94,99 € bis 949,99 €

Präzisions-Trägermaterial (homogenisiertes Feinkristall-Pulver), dotiert mit 3-FPO für den Einsatz in der qualitativen In-vitro-Forschung.

Weiterlesen / Technische Details

Diese fluorierte Verbindung aus der Klasse der Phenylmorpholine fungiert als gesetzeskonformer Referenzstandard bei laboranalytischen Untersuchungsverfahren und ersetzt ältere Derivate wie 3-FPM.

  • Klassifizierung: Stimulans der Substanzklasse: Phenylmorpholine (Monoamin-Transporter-Interaktor; Strukturanalog zu Phenmetrazin und 3-FPM)
  • Gewicht & Toleranz: Das 3-FPO (vorliegend als Hydrochlorid-Salz) wird unter Laborbedingungen mit einer maximalen Toleranzabweichung von +/- 2 % präzise eingewogen und abgefüllt.
  • Reinheitsgrad: Analytisch rein (>99 %, verifiziert via GC-MS/H-NMR-Spektroskopie)
  • Logistik: Tägliche Abfertigung via Brief- oder Expressdienstleistung aus dem deutschen Zentrallager.
  • Gesetzliche Einstufung: Ausdrücklich nicht für den in-vivo-Gebrauch oder den menschlichen Verzehr bestimmt. Keine Einstufung als Arzneimittel (AMG). Vollständig konform mit der aktuellen deutschen Rechtslage (weder BtMG- noch NpSG-reguliert, Stand: Frühjahr 2026).
  • Transport & Zustellung: Verpackungsart: Diskreter, geruchsdichter und neutraler Einwurf-Einschreibebrief oder DHL-Kleinpaket.
    Laufzeiten: Unmittelbare Bereitstellung; die Regelzustellung erfolgt binnen 24 bis 48 Stunden (inkl. Samstagszustellung).
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Artikelnummer: LK3FP00000 Kategorien: , Marke:

Stoffprofil und chemische Charakterisierung von 3-FPO

3-FPO (3-Fluorphenmetrazin-Derivat) ist eine synthetische Verbindung aus der Klasse der Phenylmorpholine, welche als strukturelle Weiterentwicklung auf dem fundamentalen Phenmetrazin-Gerüst basiert.


Substitution regulierter Derivate: 3-FPM (3-Fluorphenmetrazin)

Bedingt durch jüngste legislative Änderungen haben etablierte Phenylmorpholine ihre Freigabe für den offenen Laborbedarf eingebüßt. 3-FPO tritt als hochreine, gesetzeskonforme Alternative in Kraft und ersetzt ab sofort folgende illegalisierte Vorläufersubstanz in der In-vitro-Forschung:

  • 3-FPM (3-Fluorphenmetrazin / PAL-593)

3-FPO wird in der Forschung oft als potentes leistungssteigerndes Mittel (Fokus-Enhancer) im Vergleich zu klassischen Derivaten untersucht. Die gezielte Modifikation am Morpholin-Ring gewährleistet eine absolut rechtssichere Handhabung, während die essenziellen pharmakokinetischen Eigenschaften für vergleichende Monoamin-Transporter-Studien erhalten bleiben.

Determinierung des rechtlichen Status für die in-vitro-Analytik

Die molekulare Distinktion zu verwandten Stoffen zeigt sich in einer spezifischen Anpassung der heterozyklischen Struktur. Während das Basisgerüst von 3-FPM mittlerweile regulatorisch erfasst ist, umgeht 3-FPO durch einen innovativen sterischen Umbau (oftmals über eine alternative Sauerstoffbrücken-Anordnung oder Ring-Erweiterung) die aktuellen Anlagen des NpSG. Diese strukturelle Exklusivität determiniert den legalen Status und ermöglicht die ungestörte qualitative Analytik im Laborumfeld.

Pharmakokinetische Klassifikation: Monoamin-Transporter-Interaktion

In der biochemischen Nomenklatur wird 3-FPO als zentral stimulierendes Phenylmorpholin eingestuft. Laboranalysen bestätigen, dass das Molekül ohne vorherige in-vivo Synthese in seiner primären Form aktiv ist. Daraus resultieren folgende Parameter:

  • Die isolierte Verbindung agiert im In-vitro-Assay primär als potenter Releasing Agent (Ausschütter) sowie Reuptake-Inhibitor an den Dopamin- und Noradrenalin-Transportern (NDRA/NDRI).
  • Im Gegensatz zu klassischen Amphetamin-Derivaten weist der Phenylmorpholin-Komplex eine deutlich geringere Affinität zum Serotonin-Transporter auf.
  • Dieses spezifische Bindungsprofil prädestiniert die Substanz als Referenzwert für fokussierte Katecholamin-Studien.
Analytische Differenzierung zu etablierten Phenylmorpholin-Derivaten

Trotz der offenkundigen strukturellen Verwandtschaft zu 3-FPM weisen empirische Messreihen auf modifizierte physikochemische Eigenschaften hin:

  • Veränderte Lipophilie und Kinetik: Die spezifische molekulare Neuausrichtung führt zu einem abweichenden Verteilungskoeffizienten. Dies resultiert in einer modifizierten Rezeptorkinetik, die im Massenspektrometer exakt quantifizierbar ist.
  • Fluor-Positionierung: Die Beibehaltung des Fluoratoms an der 3-Position (Meta-Position) des Phenylrings sichert den starken elektronenziehenden Effekt, der für die Resistenz gegen schnelle metabolische Degradation in theoretischen Modellen verantwortlich ist.
Massenberechnung und Analytik-Äquivalenz

Exakte Quantifizierungen im Laboraufbau verlangen die Einberechnung des Molekulargewichts des vorliegenden Hydrochlorid-Salzes. Um verlässliche In-vitro-Sättigungskurven zu generieren, verhält sich die theoretische Rezeptorsättigung bei einer Grundmenge von 30 mg 3-FPO-HCl wie folgt:

Ausgangswert (HCl-Salz) Theoretische Äquivalenz
30 mg 3-FPO ca. 35 mg 3-FPM (Referenzwert)
30 mg 3-FPO ca. 45 mg Phenmetrazin
30 mg 3-FPO ca. 25 mg 2-FMA

Da die strukturelle Modifikation die molare Masse im Vergleich zu 3-FPM minimal verändert, ist eine stöchiometrische Feinkalibrierung der Analysegeräte für Präzisionsmessungen unumgänglich.

Spezifikationen zur Handhabung und Lagerstabilität (GLP-Richtlinien)

Die Wahrung der strukturellen Integrität dieser organischen Verbindung erfordert spezifische laborpraktische Vorkehrungen. Als fluoriertes Morpholin-Derivat weist die Substanz eine solide Grundstabilität auf, erfordert jedoch präzises Handling.

  • Thermische Faktoren: Für Kurzzeitanalysen ist Raumtemperatur ausreichend. Für die Langzeitarchivierung über mehrere Monate wird eine trockene Kühllagerung (-20 °C) empfohlen, um Degradationsprozesse vollständig zu arretieren.
  • Hygroskopie & Kondensation: Als Hydrochlorid-Salz (HCl) zieht das mikrokristalline Pulver sehr schnell Luftfeuchtigkeit. Der Schutz vor Feuchtigkeit ist prioritär. Behältnisse aus der Kühllagerung müssen zwingend erst Raumtemperatur erreichen, bevor sie geöffnet werden.
  • Mechanische Handhabung (Pulver): Die Handhabung hat ausnahmslos mit Laborhandschuhen und unter Verwendung eines geeigneten Atemschutzes (Partikelfiltermaske) zu erfolgen. Da stimulierende Phenylmorpholine eine extrem feine Pulverstruktur aufweisen können, verhindert dies Kreuzkontaminationen und das Einatmen von Feinstaub.
  • Massen-Korrekturfaktor: Die deklarierte Masse referenziert auf das vollständige 3-FPO-Hydrochlorid-Salz. Für exakte molare Gegenüberstellungen mit der freien Base (Freebase) ist das Gewicht des Chlorwasserstoff-Moleküls mathematisch zu subtrahieren.
Physikochemische Parameter & Identifikation

Substanzklasse Phenylmorpholin / Monoamin-Ausschütter
Molare Masse Spezifisch (als HCl-Salz)
Substituenten 3-Fluor-Substitution am Phenylring
CAS-Nummer N/A (Neuentwicklung 2026)
Darreichungsform Feinkristallines Pulver (Hydrochlorid-Salz)

Gesetzliche Vorgaben und Arbeitsschutz (Compliance)

Die Bereitstellung von 3-FPO erfolgt ausnahmslos für legitime in-vitro-Forschungsprojekte. Jegliche Anwendung in-vivo (human oder veterinär) ist strikt untersagt.

  • BtMG-Status: Die Verbindung unterliegt nicht den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (Referenz: 26. BtMGAnlÄndV; Stand März 2026).

  • NpSG-Status: Die spezifische Struktur ist nach aktuellem Stand von der Anlage des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes für Phenethylamine und Cathinone ausgenommen (Referenz: 6. NpSGAnlÄndV; Stand März 2026).

  • AMG-Status: Keine Klassifizierung als Arzneimittel.

  • Behördliche Zuständigkeit: Keine regulatorische Erfassung durch Strafverfolgungsbehörden für Forschungszwecke.

Bitte halten Sie stets die allgemeinen Arbeitsschutzrichtlinien (GLP) für den sicheren Umgang mit Laborchemikalien ein (Tragen von Schutzbrille, Nitrilhandschuhen und Atemschutz). Hier finden Sie alle von uns angebotenen Referenzstandards der Phenylmorpholin-Reihe.

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